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Der Verein «Think Tank Fairer Wettbewerb» hat sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur künftigen Organisation und Praxis der Wettbewerbsaufsicht in der Schweiz zu leisten.

ThinkTank Fairer Wettbewerb

Der Verein «Think Tank Fairer Wettbewerb» versteht sich als Ansprechpartner für Öffentlichkeit, Behörden und für weitere interessierte Personen und Gruppen für die Schaffung von fairen Wettbewerbsbedingungen und einer zweckmässigen Wettbewerbsaufsicht. Er tut dies vor dem Hintergrund der laufenden Revision des Kartellgesetzes und der Arbeit der vom Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) eingesetzten Expertengruppe. 

Diese Expertengruppe hat ihren Bericht am 15.März 2024 publiziert. In diesem empfiehlt sie für die künftige Wettbewerbsbehörde einstimmig ein Modell, das sich grundsätzlich am Status Quo orientiert, ergänzt mit einigen Reformen beim Bundesverwaltungsgericht (Verkleinerung und Professionalisierung der Wettbewerbskommission; Wahl von spezialisierten nebenamtlichen Richtern an das Bundesverwaltungsgericht; verfahrensrechtliche Änderungen). Gestützt auf diesen Bericht hat der Bundesrat das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) beauftragt, ihm bis Mitte 2025 eine Vernehmlassungsvorlage für eine Reform vorzulegen.

ThinkTank Fairer Wettbewerb

Der Bericht der Expertenkommission bietet eine interessante Analyse der Funktionsweise der Wettbewerbsbehörden, identifiziert Schwachstellen in der heutigen Organisation und Arbeitsweise und stellt alternative Organisationsmodelle zur Diskussion. Allerdings werden Schlussfolgerungen und Vorschläge der Kommission aus Sicht der Wirtschaft als nicht in allen Teilen kohärent beurteilt und die Ausführungen der Kommission stehen zum Teil im Widerspruch zu den Erfahrungen von betroffenen Unternehmen mit der WEKO. Zudem sollte die Praxis der Wettbewerbsbehörden nicht nur aus rechtlicher, sondern vor allem auch aus ökonomischer Sicht beurteilt werden.

Hier will der Verein «Think Tank Fairer Wettbewerb» nun einsetzen. Er möchte mit Blick auf die vom Bundesrat aufgegleiste Reform der Wettbewerbsbehörden namentlich dazu beitragen, dass für Behörden und vor allem auch für betroffene Unternehmen präziser definiert wird, wann von einem Missbrauch von Marktmacht und von Wettbewerbsverzerrung auszugehen ist. Zudem soll geklärt werden, ob die Organisation und das juristische Instrumentarium der Wettbewerbsbehörde zweckmässig sind, das heisst einerseits Wettbewerbsverzerrungen verhindern helfen, anderseits aber sinnvolle wirtschaftliche Kooperationen nicht verunmöglichen. 

Der Verein wird getragen und finanziert von Unternehmen aus der Wirtschaft. Der Think Tank hat sich aber ausbedungen, dass er seine Arbeit unabhängig ausführen kann, ohne auf allfällige spezifische Interessen seiner Mitglieder Rücksicht zu nehmen.

Portrait

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Dr. Peter Müller
Präsident

Peter Müller, Dr. iur., Fürsprecher, hat eine langjährige Karriere in kantonalen Verwaltungen und im Bundesdienst und öffentlichen Unternehmen absolviert. Er war unter anderem Vizedirektor im Bundesamt für Justiz, Generalsekretär im EDA sowie Direktor des Bundesamts für Zivilluftfahrt. Heute bearbeitet er als Senior Consultant bei bolz+partner consulting ag Mandate für Bund, Kantone und Unternehmen betreffend Regulierung, Good Governance, Steuerung und Aufsicht bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben.

Portrait

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Urs Berger
Präsident

Nach BWL Studien an der HSG mit Vertiefungsrichtung Versicherung und Risk Management arbeitete Urs Berger in der Schweizer Versicherungsbranche. Die berufliche Karriere startete er bei der Zürich Versicherung. Nach Ausbildungsaufenthalten in England und USA leitete er die Unternehmens- und Risk Management Abteilungen der Zürich. Nach 13 Jahren nationaler und internationaler Erfahrung trat er in die Geschäftleitung Schweiz der Bâloise ein. Mit 47 Jahren wurde er zum CEO Schweiz und Mitglied der Konzernleitung ernannt. 2003 folgte er der Berufung als CEO zur Mobiliar, wo ihm sofort der Turnaround gelang. In insgesamt über 20 Jahren als CEO und anschliessend als Verwaltungsratspräsident erlebte er mit der Mobiliar Genossenschaft eine erfolgreiche Entwicklung.

 

Seit 15 Jahren war er als Berufsverwaltungsrat in verschiedensten Branchen tätig, so als VRP bei der Loeb Warenhaus AG, beim Ingenieurbüro Emch & Berger, als VR Mitglied bei der Viktoria Jungfrau Hotelgruppe, bei der Basler Kantonalbank, beim holländischen Versicherer Achmea, beim deutschen Versicherer Gothaer uam. Er war Mitglied der Beratungsgruppe des Bundesrates für Finanzstrategie, präsidierte für Bundesrat Schneider Ammann die Swiss Entrepreneur Foundation, für Bundesrat Berset die Stiftung für Asbestopfer und präsidierte während 6 Jahren den Schweizerischen Versicherungsverband an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik. Heute ist er noch als Vizepräsident und Leading Director bei der Ringier Mediengruppe sowie als Digital Shaper und Investor in diversen Startups involviert. 

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